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Konzert: BXMM – Zehn Jahre Bejarano & Microphone Mafia

Konzert: BXMM – Zehn Jahre Bejarano & Microphone Mafia – Ama la Vita | 31. August 2018 | KAW | LeverkusenAuftakt zur „Ama la Vita“ Tour 2018 in Leverkusen

im Gedenken an die Opfer von Faschismus & Krieg

Esther Bejarano – eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz – , ihr Sohn Joram und die Kölner Rapper Signore Rossi und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ präsentieren uns am 31. August 2018 ein einzigartiges, generationsübergreifendes Musikprojekt. Hier treffen traditionelle, jüdische Lieder auf antifaschistischen, mehrsprachigen Rap.

Seit nun 10 Jahren touren sie damit durch die Lande – sie zeigen Stärke, sprechen Mut zu, und kämpfen, singen, erzählen, lachen und leben unermüdlich für eine bessere Welt, die aus den Lehren der Vergangenheit lernt.

Die liebevolle Beziehung zwischen der Familie Bejarano und den Mafiosis wirkt befreiend. Sie hilft Krisen und Konflikte anzugehen. Sie zeigt auf, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie. Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckend und mitreißend wirkt: Für das Leben – Für den Kampf gegen Nazis.

Wir freuen uns darauf, das 10-jährige Bestehen des Projektes zusammen mit Esther, Joram und der Microphone Mafia im KAW zu feiern, und uns daran zu erinnern, wie wichtig es ist, gegen Rassismus und Ausgrenzung aufzustehen, und im aufkommenden Rechtsruck den Kampf nicht aufzugeben.

Der Einlass ist ab 19:00 Uhr – Beginn um 20:00 Uhr.
Eintrittkarten gibt es für 10 Euro bzw. 5 Euro ermäßigt an der Abendkasse oder können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter aalev.info

Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen — AALEV
im Kulturausbesserungswerk, Kolberger Straße 95a, in 51381 Leverkusen-Opladen.

31. August 2018 | Kulturausbesserungswerk
Kolbergerstraße 95 a | 51381 Leverkusen
Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 10 Euro | 5 Euro (ermäßigt)

Antifa-Camp 2018 im Rheinland!

vom 16.08.-19.08. August

16.-19 August 2018 | Rheinland | Theorie, Praxis, Kultur & Vernetzung beim Antifa-Camp 2018 im RheinlandDer Rechtsruck verschärft sich immer mehr, und das nicht erst, seitdem die AfD im Bundestag sitzt. Umso wichtiger ist nun eine starke antifaschistische Bewegung. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem diese Bewegung zusammenkommen, sich verknüpfen und austauschen kann und laden euch deshalb zum Antifa-Camp im Rheinland ein.

Wir, das sind Antifaschist*innen aus Gruppen in diversen Klein- und Großstädten in NRW. Abseits des Alltags wollen wir uns gemeinsam mit euch Zeit nehmen für Debatten und eine Vernetzung untereinander.

Über vier Tage (Donnerstag bis Sonntag) bieten wir euch Vorträge, Workshops, Vernetzung, Kultur, Konzerte und natürlich viel Zeit zum Diskutieren und einander Kennenlernen. Wir richten uns sowohl an unorganisierte Interessierte ohne Vorerfahrung als auch an Menschen, die schon (seit Jahren) antifaschistisch aktiv und organisiert sind. Die Vermittlung von Grundkenntnissen werden ebenso Teil des Programms sein wie Angebote zur inhaltlichen Vertiefung, Diskussionen zu aktuellen Themen und Aktionstrainings für den Widerstand auf der Straße.

Wir freuen uns auf vier spannende Tage mit euch!

Informationen zu Programm und Anmeldung gibt es unter: www.antifa.camp

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G20-Gipfel in Hamburg

Alerta - Die Antifa-Kneipe am 5. September 2018

Ein Versuch einer Aufarbeitung

5. September 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „G20-Gipfel in Hamburg - Ein Versuch einer Aufarbeitung“„Ein Festival der Demokratie“ – als solches wurde der G20 Gipfel 2017 vom Hamburger Senat angepriesen, es seie nicht mit Ausschreitungen zu rechnen, diese werden durch eine deeskalierende Strategie garnicht erst zustande kommen. Soviel zur Theorie.

Tatsächlich war der Gipfel ein Desaster in jeglicher Hinsicht. Die linke Szene wurde von den Medien plakativ als „Gewaltbereite  Chaoten-Versammlung“ abgefertigt, der Staat führte einen der größten und aggresivsten Polizeieinsätze der Geschichte der BRD, mit sehr einseitigen Konsequenzen und die eigentliche  Protestbewegung, die zu Tausenden auf die Straße ging und eine der größten Demonstrationen in Hamburg seit den 80er Jahren solidarisch und vielfältig auf die Beine stellte, wurde einfach „links liegen gelassen“.

Wir versuchen ein Bild des Gipfels aus unterschiedlichen  Blickwinkeln zu geben, und gemeinsam mit Euch, das Geschehene aufzuarbeiten und zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Euch! Der Kampf geht weiter!

5. September 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen
 

Nein zum neuen Polizeigesetz NRW!

Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte

Aufruf zur Demonstration am 7. Juli 2018 in Düsseldorf

7. Juli 2018 | Düsseldorf | Demonstration: „NEIN zum neuen Polizeigesetz in NRW! #NoPolGNRW“Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll diese ohne große Diskussion verabschiedet werden. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

Das neue Polizeigesetz ermöglicht es, Menschen auch ohne konkreten Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen, bis zu einen Monat in Präventivgewahrsam zu nehmen oder mit Hausarrest zu belegen. Sie soll Smartphones hacken dürfen, um Messenger wie WhatsApp mitzulesen – nicht nur von vermeintlich verdächtigen Personen, sondern auch in deren sozialem Umfeld. Zudem wird auch die Videoüberwachung des  öffentlichen Raums ausgeweitet.

Kern des neuen Polizeigesetzes ist die Einführung des Rechtsbegriffes der „drohenden Gefahr“. Durch die „drohende Gefahr“, also die bloße Vermutung einer Gefahr, wird die Polizeitätigkeit vorverlagert in einen Bereich, in dem noch gar keine konkrete Gefahr droht. Verbrechen so weit im Vorfeld zu verhindern, mag im ersten Moment wünschenswert erscheinen, erhebt aber unverdächtiges, grundrechtlich geschütztes Handeln in den Bereich des verdächtigen und bedroht damit die Unschuldsvermutung. Strafbefugnisse im Polizeigesetz und der Eingriff bei Verdacht auf Gefahr verwischen die Grenze zwischen polizeilicher und nachrichtendienstlicher Tätigkeit und stellen auch die Gewaltenteilung insgesamt in Frage.

Betroffen von diesen Eingriffen in Grundrechte sind potentiell alle Menschen. Es reicht schon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Doch muss klar sein: manche wird es früher und härter treffen als andere – nämlich diejenigen, die bereits besonderes Ziel polizeilicher Eingriffe sind. Durch den im Polizeigesetz vorgesehen Ausbau von Strategischen Fahndungen werden von Rassismus betroffene Menschen noch weit mehr als jetzt von „racial profiling“-Kontrollen getroffen werden. Auch Wohnunglose, psychisch Kranke, politisch Aktive, Streikende, Fussballfans und viele weitere werden die Maßnahmen verstärkt zu spüren bekommen.

2017 hatte Deutschland die niedrigste Kriminaltitätsrate seit einem Vierteljahrhundert. Trotzdem werden derzeit in mehreren Bundesländern die Polizeigesetze verschärft. Den Landesregierungen reichen vage Terrorängste und ein diffuses Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung als Rechtfertigung. Das ist der Weg in den Polizei- und Überwachungsstaat!

Wir sagen deshalb – wie in vielen anderen Bundesländern auch:

  • NEIN zum neuen Polizeigesetz in NRW
  • NEIN zum massiven Eingriff in die Grundrechte von Millionen von Menschen und
  • NEIN zu massenhafter Überwachung unter dem Deckmäntelchen von Sicherheit und Ordnung!

7. Juli 2018 | Düsseldorf
Auftakt | 13:00 Uhr | DGB-Haus | Friedrich-Ebert-Straße 34-38
Abschluss | 15:30 Uhr | Landtag

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4 Jahre NSU-Prozess: Kein Schlussstrich!

 4 Jahre NSU-Prozess: Kein Schlussstrich! | Tag X steht fest | Heraus am 11. Juli 2018

In Gedenken an:
Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Nach über 400 Verhandlungstagen wird ab dem 11. Juli 2018 das Urteil verkündet.

Wir rufen zu einer Demonstration und Aktionen zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München auf.
Kommt zur ganztägigen Kundgebung ab 8:00 Uhr morgens und zur Demo ab 18:00 Uhr vor dem Gericht in der Nymphenburger Straße 16!


Wer nicht nach München fahren kann, sollte sich den bundesweiten Aktionen der „Kein Schlussstrich“-Kampagne anschließen.

In deren Rahmen veranstaltet in Köln die Initiative „Keupstraße ist überall“   ab 13 Uhr auf dem Vorhof der Villa an der Keupstraße/Ecke Genovevastraße (nahe der KVB-Haltestelle Keupstraße) ein vielfältiges Programm mit Life-Musik, Reden, Performances, Audio-Lifeschalte nach München.

In Dortmund veranstaltet das lokale „Kein Schlussstrich“-Dortmund Bündnis eine antifaschistische Demonstration welche um 19 Uhr an der Reinoldikirche beginnt.

Egal ob in München, Köln, Dortmund oder anderswo: Am 11. Juli 2018 auf die Straße!
Kein Schlussstrich! NSU-Komplex auflösen!


4 Jahre NSU-Prozess: Kein Schlussstrich!Aufruf zu einer Demonstration und Kundgebung zu Beginn der Urteilsverkündung im NSU-Prozess in München

Am 6. Mai 2013 begann vor dem Oberlandesgericht München der Prozess gegen Beate Zschäpe, André Eminger, Holger Gerlach, Ralf Wohlleben und Carsten Sch. Voraussichtlich im Sommer 2017 wird der Prozess nach etwa 400 Verhandlungstagen zu Ende gehen. Unabhängig davon, welchen Ausgang der Prozess nimmt: Für uns bleiben mehr Fragen als Antworten. Wir werden daher zum Prozessende zusammen auf die Straße gehen. Denn wir werden den NSU nicht zu den Akten legen.

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