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Veranstaltungsreihe

  • Antifaschistisches Gedenkkonzert:
    „Mir lebn ejbig, mir sejnen da! “

    29. November 2019 | Leverkusen | Antifaschistisches Gedenkkonzert: „Bejarano & Microphone Mafia - Mir lebn ejbig, mir sejnen da!“Esther Bejarano – eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz – , ihr Sohn Joram und die Kölner Rapper Signore Rossi und Kutlu Yurtseven von der ‘Microphone Mafia’ präsentieren uns ein einzigartiges, generationsübergreifendes Musikprojekt.
    Hier treffen traditionelle, jüdische Lieder auf antifa­schistischen, mehrsprachigen Rap.

    Die liebevolle Beziehung zwischen der Familie Bejarano und den Mafiosis wirkt befreiend. Sie hilft Krisen und Konflikte anzugehen. Sie zeigt auf, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie.

    Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckend und mitreißend wirkt: Für das Leben, für den Kampf gegen Nazis.

    29. November 2019 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
    Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Antifaschistisches Gedenkkonzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich  des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der SJD – Die Falken Leverkusen statt.

  • Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang
    durch Leverkusen-Opladen

    9. November 2019 | Leverkusen | Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang durch Leverkusen-Opladen: „Erinnern heißt Handeln!“Am 9. November 2019  jährt sich die Reichspogromnacht zum 81. Mal.

    Die Verfolgung von Jüdinnen und Juden nahm hier ihren vorläufigen Höhepunkt. In jener Nacht geschahen überall organisierte Angriffe auf das jüdische Leben. Synagogen wurden in Brand gesetzt, Wohnungen und Geschäfte geplündert und zerstört, und mehrere hundert Menschen, aufgrund ihrer Religion, ermordet.

    Auch in Leverkusen kam es zu zahlreichen Verbrechen, zwei Synagogen wurden in Brand gesetzt – die Opladener wurde vollkommen niedergebrannt. Zwei Jüdinnen und sechs Juden wurden verhaftet. Kurz darauf beging einer von ihnen Suizid.

    In einem Stadt(teil)spaziergang wollen wir uns die Orte des Verbrechens der NS–Zeit ansehen und den Opfern gedenken.

    Wir werden uns auch Orten des Widerstandes nähern, um etwas über die Geschichte Leverkusen-Opladens zu lernen.

    Wir dürfen und wollen die grausamen Verbrechen die aus Antisemitismus, Antiziganismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit geschahen nicht vergessen.

    In Zeiten des aktuellen Rechtsruck lautet die Devise:
    Erinnern heißt Handeln! Also auf zum antifaschistischen Stadt(teil)sparziergang!

    Nehmt euch wetterfeste Kleidung mit. Anschließend laden wir euch zu Snacks und gemeinsamen Austausch ins KAW ein.

    9. November 2019 | Beginn: 14:00 Uhr | Dauer ca. 2,5-3 Std.
    Treffpunkt: Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich  des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe:
    Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung

    6. November 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gedenkveranstaltung als »starres Staatsritual«? - Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung“Zum 81. Jahrestag des Pogroms vom 9. und 10. November 1938 beschäftigen wir uns mit Erinnerungen von Überlebenden und mit der Geschichte des Gedenkens.

    Die ersten Mahnmale nach 1945 wurden von Überlebenden errichtet. Sie hofften auf Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Aber es dauerte Jahrzehnte, bis die Gesellschaft bereit war, sich an die Shoah zu erinnern. Und schnell erstarrten Gedenkfeiern zu starren Ritualen.

    Welche Formen von Erinnerungen ergeben heute noch Sinn? Rückblick und Diskussion.

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht.

    6. November 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe:
    Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung

    6. November 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gedenkveranstaltung als »starres Staatsritual«? - Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung“Zum 81. Jahrestag des Pogroms vom 9. und 10. November 1938 beschäftigen wir uns mit Erinnerungen von Überlebenden und mit der Geschichte des Gedenkens.

    Die ersten Mahnmale nach 1945 wurden von Überlebenden errichtet. Sie hofften auf Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Aber es dauerte Jahrzehnte, bis die Gesellschaft bereit war, sich an die Shoah zu erinnern. Und schnell erstarrten Gedenkfeiern zu starren Ritualen.

    Welche Formen von Erinnerungen ergeben heute noch Sinn? Rückblick und Diskussion.

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht.

    6. November 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen