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Gedenken

  • Erinnern heißt Handeln!

    In Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht haben wir auch in diesem Jahr mit unterschiedlichen Veranstaltungen die Erinnerungder Verbrechen Nazi-Deutschlands wach gehalten und gegen das Vergessen eingetreten. So las am 4. November 2016 Esther Bejarano aus ihrem Buch „Erinnerungen Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts“ vor. Im Anschluss an die Lesung gab sie mit ihrem Sohn Joram und der Kölner Microphone Mafia ein Konzert.

    Am 9. November selbst, dem 78. Jahrestag der Reichspogromnacht, beteiligten wir uns an der städtischen Gedenkveranstaltung am Platz der Synagoge in Leverkusen-Opladen.

  • Antifaschistisches Gedenkkonzert:
    „Mir lebn ejbig, mir sejnen da! “

    29. November 2019 | Leverkusen | Antifaschistisches Gedenkkonzert: „Bejarano & Microphone Mafia - Mir lebn ejbig, mir sejnen da!“Esther Bejarano – eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz – , ihr Sohn Joram und die Kölner Rapper Signore Rossi und Kutlu Yurtseven von der ‘Microphone Mafia’ präsentieren uns ein einzigartiges, generationsübergreifendes Musikprojekt.
    Hier treffen traditionelle, jüdische Lieder auf antifa­schistischen, mehrsprachigen Rap.

    Die liebevolle Beziehung zwischen der Familie Bejarano und den Mafiosis wirkt befreiend. Sie hilft Krisen und Konflikte anzugehen. Sie zeigt auf, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie.

    Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckend und mitreißend wirkt: Für das Leben, für den Kampf gegen Nazis.

    29. November 2019 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
    Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Antifaschistisches Gedenkkonzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich  des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der SJD – Die Falken Leverkusen statt.

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 2. Mai 2018

    Ein Überblick 25 Jahre danach

    2. Mai 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Der Solinger Brandanschlag 1993“Als in der Nacht zum 29. Mai 1993 das Haus der Solinger Familie Genç in Brand gesetzt wurde, war dies in NRW der traurige Höhepunkt einer Vielzahl von Angriffen auf Flüchtlinge und Migrant*innen in der gesamten Bundesrepublik.

    Bei dem Anschlag kamen mehrere Menschen ums Leben: Saime Genç (4), Hülya Genç (9), Gülüstan Öztürk (12), Hatice Genç (18) und Gürsün Ince (27). Weitere Bewohner*innen des Hauses wurden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich.

    Wer waren die Täter und vor welchem Hintergrund wurde der Anschlag verübt?

    Wie waren die Reaktionen auf den Anschlag und welchen Verlauf nahm der Strafprozess vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht? Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielte der Verfassungsschutz, der an zentraler Stelle der Solinger Neonaziszene einen V-Mann platziert hatte?

    2. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV] in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Solingen 1993 – Niemals vergessen – Unutturmayacagiz!“ zum 25. Jahrestag des Brandanschlages von Solingen statt.

     

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 2. Mai 2018

    Ein Überblick 25 Jahre danach

    2. Mai 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Der Solinger Brandanschlag 1993“Als in der Nacht zum 29. Mai 1993 das Haus der Solinger Familie Genç in Brand gesetzt wurde, war dies in NRW der traurige Höhepunkt einer Vielzahl von Angriffen auf Flüchtlinge und Migrant*innen in der gesamten Bundesrepublik.

    Bei dem Anschlag kamen mehrere Menschen ums Leben: Saime Genç (4), Hülya Genç (9), Gülüstan Öztürk (12), Hatice Genç (18) und Gürsün Ince (27). Weitere Bewohner*innen des Hauses wurden verletzt, einige von ihnen lebensgefährlich.

    Wer waren die Täter und vor welchem Hintergrund wurde der Anschlag verübt?

    Wie waren die Reaktionen auf den Anschlag und welchen Verlauf nahm der Strafprozess vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht? Und nicht zuletzt: Welche Rolle spielte der Verfassungsschutz, der an zentraler Stelle der Solinger Neonaziszene einen V-Mann platziert hatte?

    2. Mai 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV] in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Solingen 1993 – Niemals vergessen – Unutturmayacagiz!“ zum 25. Jahrestag des Brandanschlages von Solingen statt.

     

  • Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang
    durch Leverkusen-Opladen

    9. November 2019 | Leverkusen | Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang durch Leverkusen-Opladen: „Erinnern heißt Handeln!“Am 9. November 2019  jährt sich die Reichspogromnacht zum 81. Mal.

    Die Verfolgung von Jüdinnen und Juden nahm hier ihren vorläufigen Höhepunkt. In jener Nacht geschahen überall organisierte Angriffe auf das jüdische Leben. Synagogen wurden in Brand gesetzt, Wohnungen und Geschäfte geplündert und zerstört, und mehrere hundert Menschen, aufgrund ihrer Religion, ermordet.

    Auch in Leverkusen kam es zu zahlreichen Verbrechen, zwei Synagogen wurden in Brand gesetzt – die Opladener wurde vollkommen niedergebrannt. Zwei Jüdinnen und sechs Juden wurden verhaftet. Kurz darauf beging einer von ihnen Suizid.

    In einem Stadt(teil)spaziergang wollen wir uns die Orte des Verbrechens der NS–Zeit ansehen und den Opfern gedenken.

    Wir werden uns auch Orten des Widerstandes nähern, um etwas über die Geschichte Leverkusen-Opladens zu lernen.

    Wir dürfen und wollen die grausamen Verbrechen die aus Antisemitismus, Antiziganismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit geschahen nicht vergessen.

    In Zeiten des aktuellen Rechtsruck lautet die Devise:
    Erinnern heißt Handeln! Also auf zum antifaschistischen Stadt(teil)sparziergang!

    Nehmt euch wetterfeste Kleidung mit. Anschließend laden wir euch zu Snacks und gemeinsamen Austausch ins KAW ein.

    9. November 2019 | Beginn: 14:00 Uhr | Dauer ca. 2,5-3 Std.
    Treffpunkt: Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich  des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe:
    Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung

    6. November 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gedenkveranstaltung als »starres Staatsritual«? - Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung“Zum 81. Jahrestag des Pogroms vom 9. und 10. November 1938 beschäftigen wir uns mit Erinnerungen von Überlebenden und mit der Geschichte des Gedenkens.

    Die ersten Mahnmale nach 1945 wurden von Überlebenden errichtet. Sie hofften auf Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Aber es dauerte Jahrzehnte, bis die Gesellschaft bereit war, sich an die Shoah zu erinnern. Und schnell erstarrten Gedenkfeiern zu starren Ritualen.

    Welche Formen von Erinnerungen ergeben heute noch Sinn? Rückblick und Diskussion.

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht.

    6. November 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe:
    Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung

    6. November 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gedenkveranstaltung als »starres Staatsritual«? - Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung“Zum 81. Jahrestag des Pogroms vom 9. und 10. November 1938 beschäftigen wir uns mit Erinnerungen von Überlebenden und mit der Geschichte des Gedenkens.

    Die ersten Mahnmale nach 1945 wurden von Überlebenden errichtet. Sie hofften auf Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Aber es dauerte Jahrzehnte, bis die Gesellschaft bereit war, sich an die Shoah zu erinnern. Und schnell erstarrten Gedenkfeiern zu starren Ritualen.

    Welche Formen von Erinnerungen ergeben heute noch Sinn? Rückblick und Diskussion.

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht.

    6. November 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

  • Konzert: Bejarano & Microphone Mafia - la vita continua | 04.11.2016 | KAW | LeverkusenLa Vita continua

    Esther Bejarano - eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz - , ihr Sohn Joram und die Kölner Rapper Signore Rossi und Kutlu Yurtseven von der 'Microphone Mafia' präsentieren uns am 4. November 2016 ein einzigartiges, generationsübergreifendes Musikprojekt.

    Hier treffen traditionelle, jüdische Lieder auf antifaschistischen, multikulturellen HipHop. Seit sechs Jahren touren sie damit durch die Lande - sie zeigen Stärke, sprechen Mut zu, und kämpfen, singen, erzählen, lachen und leben unermüdlich für eine bessere Welt, die aus den Lehren der Vergangenheit lernt.

    Die liebevolle Beziehung zwischen der Familie Bejarano und den Mafiosis wirkt befreiend. Sie hilft Krisen und Konflikte anzugehen. Sie zeigt auf, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie. Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckend und mitreißend wirkt: Für das Leben, für den Kampf gegen Nazis.

    In Erinnerung an die Reichspogromnacht – an die Opfer von Faschismus und Krieg
    Kein Vergeben - Kein Vergessen - Erinnern muss auch handeln heißen!

    Parallel dazu geht es im Café um Rassismus in der Gegenwart: Eine Fotoreportage mit dem Titel „Die Tatorte des NSU“ erinnert an die Opfer der rechtsextremen Terrororganisation. Die Ausstellung ist verknüpft mit der bundesweiten Veranstaltungsreihe „NSU-Komplex auflösen“, die im Mai 2017 in ein Tribunal in Köln münden wird. Weitere Informationen aus der Website des Tribunals „NSU-Komplex auflösen“und der dazugehörigen Facebookseite.

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen — [AALEV] und des Kölner Tribunal-Forums

    4. November 2016 | Kulturausbesserungswerk
    Kolbergerstraße 95 a | 51381 Leverkusen
    Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro | 5 Euro (ermäßigt)

  • Konzert: BXMM – Zehn Jahre Bejarano & Microphone Mafia – Ama la Vita | 31. August 2018 | KAW | LeverkusenAuftakt zur „Ama la Vita“ Tour 2018 in Leverkusen

    im Gedenken an die Opfer von Faschismus & Krieg

    Esther Bejarano – eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz – , ihr Sohn Joram und die Kölner Rapper Signore Rossi und Kutlu Yurtseven von der „Microphone Mafia“ präsentieren uns am 31. August 2018 ein einzigartiges, generationsübergreifendes Musikprojekt. Hier treffen traditionelle, jüdische Lieder auf antifaschistischen, mehrsprachigen Rap.

    Seit nun 10 Jahren touren sie damit durch die Lande – sie zeigen Stärke, sprechen Mut zu, und kämpfen, singen, erzählen, lachen und leben unermüdlich für eine bessere Welt, die aus den Lehren der Vergangenheit lernt.

    Die liebevolle Beziehung zwischen der Familie Bejarano und den Mafiosis wirkt befreiend. Sie hilft Krisen und Konflikte anzugehen. Sie zeigt auf, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie. Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckend und mitreißend wirkt: Für das Leben – Für den Kampf gegen Nazis.

    Wir freuen uns darauf, das 10-jährige Bestehen des Projektes zusammen mit Esther, Joram und der Microphone Mafia im KAW zu feiern, und uns daran zu erinnern, wie wichtig es ist, gegen Rassismus und Ausgrenzung aufzustehen, und im aufkommenden Rechtsruck den Kampf nicht aufzugeben.

    Der Einlass ist ab 19:00 Uhr – Beginn um 20:00 Uhr.
    Eintrittkarten gibt es für 10 Euro bzw. 5 Euro ermäßigt an der Abendkasse oder können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! reserviert werden.

    Weitere Informationen finden Sie unter aalev.info

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen — AALEV
    im Kulturausbesserungswerk, Kolberger Straße 95a, in 51381 Leverkusen-Opladen.

    31. August 2018 | Kulturausbesserungswerk
    Kolbergerstraße 95 a | 51381 Leverkusen
    Einlass: 19:00 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
    Eintritt: 10 Euro | 5 Euro (ermäßigt)

  • 25 Jahre nach dem Brandanschlag von Solingen

    26. Mai 2018 | Solingen | Demonstration anlässlich des 25. Jahrestages des Solinger Brandanschlags: „Solingen 1993 – Unutturmayacağız! Niemals vergessen!“Kurz-Aufruf zur Demonstration
    Samstag 26. Mai 2018, 12 Uhr
    Am Südpark (Solingen-Mitte)

    Unutturmayacağız!
    Niemals vergessen!

    Mehr denn je heißt es Solidarität bekunden! Aufstehen gegen Rassismus! Über 2200 Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte gab es allein 2017. Seit letztem Jahr sitzt die AfD als stärkste Oppositionspartei im Bundestag. Die Mehrheit der etablierten Parteien scheut sich nicht in dasselbe Horn wie die AfD zu blasen, wenn es darum geht, geflüchtete Menschen an Europas Grenzen abzuwehren, Abschiebungen nach Afghanistan zu forcieren oder Leistungen zu kürzen. Das kennen wir schon aus den 90ern: Nach den Brandanschlägen in Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Lübeck, Mölln oder Solingen wurden Opfer zu Tätern gemacht und das Grundrecht auf Asyl massiv eingeschränkt.

    Deshalb wollen wir gemeinsam an den 29.5.1993 gedenken, als in Solingen fünf Frauen und Mädchen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte bei einem rechtsextrem motivierten Brandanschlag ermordet wurden. Der Anschlag in Solingen war der schreckliche Höhepunkt einer massiven Hetzkampagne gegen Geflüchtete und hier lebenden Migrant*innen.

  • Das Versagen der Stadt Köln im NSU-Komplex

    Spurengang 2.0: Das Versagen der Stadt Köln im NSU-Komplex | 20. Juni 2015 | Köln

    Am 9. Juni jährt sich der Nagelbombenanschlag des NSU auf die Keupstraße zum elften Mal. Nach dem Anschlag ermittelten die Behörden gegen die Betroffenen, die Angehörigen und deren Umfeld. Ein rassistisches Tatmotiv wurde ausgeschlossen. Auch nach der Selbstenttarnung des NSU 2011 ist vonseiten der Stadt wenig passiert, um das Versagen in Bezug auf den Anschlag aufzuarbeiten. Bis heute wurde niemand zur Verantwortung gezogen, der an den rassistischen Ermittlungspraktiken beteiligt war. Zudem fehlt immer noch eine umfassende Aufklärung der Rolle von Politik und Behörden in den Ermittlungen.

    20. Juni 2015 | 16:00 Uhr | Köln | Alter Markt (am Brunnen)

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 6. Juni 2018

    Eine schrecklich nette Familie?

    6. Juni 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Eine schrecklich nette Familie? Verfassungsschutz & Neonazismus““Dem Namen nach soll der Inlandsgeheimdienst die Verfassung schützen. Der Verfassungsschutz bezeichnet sich selbst als „Frühwarnsystem“, das unter anderem der Bekämpfung des „Rechtsextremismus“ dient.

    In Wirklichkeit ist die Lage komplexer und das Verhältnis der Verfassungsschutzbehörden zu den Neonazi-Szenen zweifelhaft.

    Insbesondere nach der Selbstenttarnung des NSU, dessen Handeln von vielen als Resultat des Versagens des Verfassungsschutzes gedeutet wird, ist die Tätigkeit vieler Neonazis als V-Leute bekannt geworden.

    Jüngst wurde öffentlich, dass auch der Deutschland-Chef von „Blood & Honour“ für eine Verfassungsschutzbehörde arbeitete. Das Bild, das in den letzten Jahren entstanden ist, zeigt einen Neonazismus, der bis in die Führungsetagen seiner Organisationen von staatlich bezahlten V-Leuten durchsetzt war.

    Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen auf, welche Auswirkungen diese Praxis des Verfassungsschutzes hatte und möchte mit den letzten eventuell vorhandenen Illusionen über den Nutzen des Inlandsgeheimdienstes aufräumen.

    6. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV] in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Solingen 1993 – Niemals vergessen – Unutturmayacagiz!“ zum 25. Jahrestag des Brandanschlages von Solingen statt.

     

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 6. Juni 2018

    Eine schrecklich nette Familie?

    6. Juni 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Eine schrecklich nette Familie? Verfassungsschutz & Neonazismus““Dem Namen nach soll der Inlandsgeheimdienst die Verfassung schützen. Der Verfassungsschutz bezeichnet sich selbst als „Frühwarnsystem“, das unter anderem der Bekämpfung des „Rechtsextremismus“ dient.

    In Wirklichkeit ist die Lage komplexer und das Verhältnis der Verfassungsschutzbehörden zu den Neonazi-Szenen zweifelhaft.

    Insbesondere nach der Selbstenttarnung des NSU, dessen Handeln von vielen als Resultat des Versagens des Verfassungsschutzes gedeutet wird, ist die Tätigkeit vieler Neonazis als V-Leute bekannt geworden.

    Jüngst wurde öffentlich, dass auch der Deutschland-Chef von „Blood & Honour“ für eine Verfassungsschutzbehörde arbeitete. Das Bild, das in den letzten Jahren entstanden ist, zeigt einen Neonazismus, der bis in die Führungsetagen seiner Organisationen von staatlich bezahlten V-Leuten durchsetzt war.

    Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen auf, welche Auswirkungen diese Praxis des Verfassungsschutzes hatte und möchte mit den letzten eventuell vorhandenen Illusionen über den Nutzen des Inlandsgeheimdienstes aufräumen.

    6. Juni 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV] in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kampagne „Solingen 1993 – Niemals vergessen – Unutturmayacagiz!“ zum 25. Jahrestag des Brandanschlages von Solingen statt.