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Düsseldorf

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 7. März 2018

    7. März 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Der Wehrhahn-Bombenanschlag vor Gericht“Seit dem 25. Januar 2018 läuft vor dem Landgericht Düsseldorf der Strafprozess gegen einen Mann, der am 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn einen Bombenanschlag verübt haben soll, der auch international für großes Aufsehen sorgte. Der erst Ende Januar 2017 verhaftete Beschuldigte streitet die Tat ab.

    Der bis Juli 2018 terminierte Prozess soll nun den damals der Neonazi-Szene angehörigen Ralf S. der Tat überführen. Damals wurden zehn Menschen, die meisten jüdische Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion, z.T. lebensgefährlich verletzt. Eine schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Für viele Menschen ist mit dem Prozess die Hoffnung verbunden, dass die viele Jahre ungeklärte Tat doch noch aufgeklärt werden kann.

    Die Veranstaltung möchte über den Anschlag, den mutmaßlichen Täter, die lokale Neonazi-Szene, den bekannten Ermittlungsstand und über etwaiges behördliches Versagen informieren.

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen - [AALEV] in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

    7. März 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 7. März 2018

    7. März 2018 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Der Wehrhahn-Bombenanschlag vor Gericht“Seit dem 25. Januar 2018 läuft vor dem Landgericht Düsseldorf der Strafprozess gegen einen Mann, der am 27. Juli 2000 auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn einen Bombenanschlag verübt haben soll, der auch international für großes Aufsehen sorgte. Der erst Ende Januar 2017 verhaftete Beschuldigte streitet die Tat ab.

    Der bis Juli 2018 terminierte Prozess soll nun den damals der Neonazi-Szene angehörigen Ralf S. der Tat überführen. Damals wurden zehn Menschen, die meisten jüdische Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion, z.T. lebensgefährlich verletzt. Eine schwangere Frau verlor ihr ungeborenes Kind. Für viele Menschen ist mit dem Prozess die Hoffnung verbunden, dass die viele Jahre ungeklärte Tat doch noch aufgeklärt werden kann.

    Die Veranstaltung möchte über den Anschlag, den mutmaßlichen Täter, die lokale Neonazi-Szene, den bekannten Ermittlungsstand und über etwaiges behördliches Versagen informieren.

    Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen - [AALEV] in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

    7. März 2018 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

  • INPUT – Antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf:2. Juli 2020 | Düsseldorf | INPUT – Antifaschistischer Themenabend: Die Proteste gegen die Corona-Beschränkungen

    Referent: Lucius Teidelbaum (Freier Journalist).
    - Dieses Mal NICHT am letzten Dienstag im Monat -

    Bundesweit gibt es Proteste gegen die Corona-Beschränkungen des Bundes und der Länder. Die protestierenden Gruppen nennen sich „Querdenken“, „Corona-Rebellen“ oder „Nicht ohne uns“. Mitte Mai waren samstags zehntausende Menschen auf der Straße. Von Anfang an beteiligten sich auch extreme Rechte an diesen Demonstrationen, zum Teil organisierten sie diese sogar. Doch auch die nicht von Rechten organisierten Demonstrationen wiesen reaktionäre und rechte Inhalte auf. Zu diesen zählen besonders verschwörungsideologische Krisenerzählungen und zweifelhafte Alternativmedizin-Theorien.
    Der Vortrag (mit anschließender Diskussion) von Lucius Teidelbaum beschäftigt sich mit den Inhalten, Motiven, Akteur*innen und der daraus resultierenden Gefahr.

    Veranstalter*innen: Antifaschistischer Arbeitskreis an der HSD, AG INPUT und Antirassistisches Bildungsforum Rheinland (ABR), in Kooperation mit SJD – Die Falken Düsseldorf und dem zakk.

    Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung outdoor statt. Bitte beachtet auch die Hinweise bzgl. der zakk-Einlassregelung bedingt durch Covid19.

    2. Juli 2020 | 19:30 Uhr | zakk Düsseldorf | Fichtenstr. 40 |40233

    Weitere Informationen gibt's bei INPUT – Antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf

  • Unsere Antwort: Widerstand!

    10. März 2018 | Düsseldorf | Demonstration anlässlich des internationalen FrauenkampftagsKommt mit uns auf die Straße!
    Samstag, 10.März 2018, 14 Uhr 
    DGB-Haus Düsseldorf (Nähe Hauptbahnhof)

    Wir wollen feministische und antirassistische Inhalte laut und deutlich, bunt und vielfältig, solidarisch und kämpferisch auf die Straßen tragen.

    Nach wie vor gibt es unzählige Themen, für die Frauen hier und in vielen anderen Ländern der Welt kämpfen:

    • gegen den alltäglichen Sexismus und die heterosexuelle Norm
    • für das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und gegen (sexualisierte) Gewalt
    • für die Sichtbarkeit und gegen Diskriminierung von Frauen, Lesben, Trans und Inter
    • für eine gerechte Verteilung von (Sorge-)Arbeit und für bessere Löhne
    • gegen die Ausbeutung von Menschen und Umwelt weltweit
    • für die Einhaltung von fundamentalen Menschenrechten
    • gegen Rassismus, Krieg, Vertreibung und die aktuelle menschenverachtende Asyl- und Migrationspolitik
    • für den Aufbau und Erhalt von feministischen Projekten
    • und viele Kämpfe mehr…

    Die Zeiten sind hart und der antifeministische Gegenwind wird rauer: in Deutschland und vielen anderen Ländern wachsen Nationalismus, Rassismus und Sexismus und rechtes Gedankengut hat Auftrieb. Feminist*innen werden diffamiert und bedroht und feministische Forderungen und Errungenschaften werden bekämpft oder für rechtspopulistische und rassistische Argumentationen instrumentalisiert.

    Wir sagen:

    Unser Feminismus bleibt antirassistisch!

    Wir schließen uns zusammen und gehen zum Internationalen Frauenkampftag gemeinsam auf die Straße, um unsere vielfältigen feministischen Kämpfe und Widerstände zu zeigen und zu vernetzen.

    Bringt eure Freund*innen mit und lasst uns zusammen laut und stark sein!

  • Gemeinsam am 9. Februar 2019 auf die Straße gegen Rassismus und Neonazis!

    9. Februar 2019 | 13:00 Uhr | Gertrudisplatz | Düsseldorf-Eller

    9. Februar 2019 | Düsseldorf-Eller | „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall! “

    Aufruf des „Bündnisses gegen Rechts für den 9. Februar 2019“

    Die extreme Rechte in Düsseldorf ist aktiver geworden, organisiert sich neu und tritt zunehmend offen und auch gewalttätig auf.

    Seit Mitte 2018 versucht die sogenannte „Bruderschaft Deutschland“, sich über Düsseldorf-Garath hinaus auch in Eller breit zu machen. In unregelmäßigen Abständen laufen bis zu 40 Mitglieder und Anhänger dieser Gruppe im Pulk durch den Stadtteil. Die „Bruderschaft“ versteht sich als eine Art selbst ernannte völkische Bürgerwehr, die mit ihren „Patrouillen“ angeblich für „Ruhe und Ordnung“ sorgen will. Tatsächlich ist sie aber ein gewalttätiger Zusammenschluss aus rechten Hooligans, altbekannten Neonazis und Stammtischhetzern.

    Das zeigte sich erst vor kurzem wieder: Für den 17. November 2018 hatten die sogenannten „Patrioten NRW“ zu einer Demonstration am Landtag aufgerufen. Die allermeisten Teilnehmenden kamen wie erwartet aus dem extrem rechten Spektrum, darunter auch viele aus Düsseldorf. Schon kurz nach Beginn des Demonstrationszuges durchbrachen rechte Hooligans teilweise bewaffnet die Kette der Polizei und griffen Menschen an, die am Straßenrand mit Plakaten und Rufen gegen den rechten Aufmarsch protestierten. Ein aus den Reihen der Rechten auf die Protestierenden geworfenes Messer verfehlte nur knapp sein Ziel. Mehrere Menschen wurden bei dem Angriff der Schläger verletzt. Bei einem der Angreifer handelt es sich um den federführenden Kopf der „Bruderschaft Deutschland“: Ralf Nieland aus Eller griff eine Person von hinten an und schlug ihr mehrfach auf den Kopf, so dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Mindestens ein weiterer Täter, der einen anderen Gegendemonstranten zu Boden schlug, kommt ebenfalls aus den Reihen der „Bruderschaft“.

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 6. Februar 2019

    6. Februar 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gemeinsam zur antifaschistischen Demo am 9. Februar in Düsseldorf!“Unter dem Motto „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall! Gemeinsam auf die Straße gegen Rassismus und Neonazis!“ findet am 9. Februar 2019 eine antifaschistische Bündnisdemonstration in Düsseldorf statt, zu der auch wir als Antifaschistische Aktion LEVerkusen - [AALEV] aufrufen.

    Hintergrund der Demonstration ist die zunehmende Präsenz gewalttätiger Gruppen aus dem rechten Hooligan-Milieu mit Anbindung an die organisierte extreme Rechte. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden rassistischen Klimas in Deutschland betätigen sich diese als völkische „Bürgerwehren“ und möchten dem „braven deutschen Bürger“ beim Vortragen von Protesten gegen eine angebliche „Messereinwanderung“ und „Ausländerkriminalität“ als „stabile Truppe“ zur Seite stehen.

    Ebenso wie beispielsweise in Essen und Köln hat sich auch in Düsseldorf eine solche Truppe gebildet, die sich „Bruderschaft Deutschland“ nennt und schon mehrfach durch Stadtteil-Patrouillen und körperliche Angriffe in Erscheinung getreten ist, so beispielsweise bei den Angriffen auf Gegendemonstrant_innen während der „Patrioten NRW“-Demo am 17. November 2018 in Düsseldorf. Zugleich beteiligt sich die „Bruderschaft“ an der übelsten Hetze gegen Geflüchtete und versucht mit ihrem Auftreten Angsträume zu schaffen.

    In der Alerta – Die Antifa-Kneipe am 6. Februar wird es sowohl Infos zur Düsseldorfer Demo als auch zur „Bruderschaft Deutschland“ geben.

    Den Aufruf „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall!“ zur Demonstration am 9. Februar 2019 in Düsseldorf findet ihr hier.

    6. Februar 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

     

  • Alerta - Die Antifa-Kneipe am 6. Februar 2019

    6. Februar 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gemeinsam zur antifaschistischen Demo am 9. Februar in Düsseldorf!“Unter dem Motto „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall! Gemeinsam auf die Straße gegen Rassismus und Neonazis!“ findet am 9. Februar 2019 eine antifaschistische Bündnisdemonstration in Düsseldorf statt, zu der auch wir als Antifaschistische Aktion LEVerkusen - [AALEV] aufrufen.

    Hintergrund der Demonstration ist die zunehmende Präsenz gewalttätiger Gruppen aus dem rechten Hooligan-Milieu mit Anbindung an die organisierte extreme Rechte. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden rassistischen Klimas in Deutschland betätigen sich diese als völkische „Bürgerwehren“ und möchten dem „braven deutschen Bürger“ beim Vortragen von Protesten gegen eine angebliche „Messereinwanderung“ und „Ausländerkriminalität“ als „stabile Truppe“ zur Seite stehen.

    Ebenso wie beispielsweise in Essen und Köln hat sich auch in Düsseldorf eine solche Truppe gebildet, die sich „Bruderschaft Deutschland“ nennt und schon mehrfach durch Stadtteil-Patrouillen und körperliche Angriffe in Erscheinung getreten ist, so beispielsweise bei den Angriffen auf Gegendemonstrant_innen während der „Patrioten NRW“-Demo am 17. November 2018 in Düsseldorf. Zugleich beteiligt sich die „Bruderschaft“ an der übelsten Hetze gegen Geflüchtete und versucht mit ihrem Auftreten Angsträume zu schaffen.

    In der Alerta – Die Antifa-Kneipe am 6. Februar wird es sowohl Infos zur Düsseldorfer Demo als auch zur „Bruderschaft Deutschland“ geben.

    Den Aufruf „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall!“ zur Demonstration am 9. Februar 2019 in Düsseldorf findet ihr hier.

    6. Februar 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

     

  • Kein Angriff auf unsere Freiheit und Grundrechte

    Aufruf zur Demonstration am 7. Juli 2018 in Düsseldorf

    7. Juli 2018 | Düsseldorf | Demonstration: „NEIN zum neuen Polizeigesetz in NRW! #NoPolGNRW“Die NRW-Landesregierung plant eine massive Verschärfung des Polizeigesetzes. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll diese ohne große Diskussion verabschiedet werden. Diese Verschärfung hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung und Gewaltenteilung aus.

    Das neue Polizeigesetz ermöglicht es, Menschen auch ohne konkreten Verdacht anzuhalten und zu durchsuchen, bis zu einen Monat in Präventivgewahrsam zu nehmen oder mit Hausarrest zu belegen. Sie soll Smartphones hacken dürfen, um Messenger wie WhatsApp mitzulesen – nicht nur von vermeintlich verdächtigen Personen, sondern auch in deren sozialem Umfeld. Zudem wird auch die Videoüberwachung des  öffentlichen Raums ausgeweitet.

    Kern des neuen Polizeigesetzes ist die Einführung des Rechtsbegriffes der „drohenden Gefahr“. Durch die „drohende Gefahr“, also die bloße Vermutung einer Gefahr, wird die Polizeitätigkeit vorverlagert in einen Bereich, in dem noch gar keine konkrete Gefahr droht. Verbrechen so weit im Vorfeld zu verhindern, mag im ersten Moment wünschenswert erscheinen, erhebt aber unverdächtiges, grundrechtlich geschütztes Handeln in den Bereich des verdächtigen und bedroht damit die Unschuldsvermutung. Strafbefugnisse im Polizeigesetz und der Eingriff bei Verdacht auf Gefahr verwischen die Grenze zwischen polizeilicher und nachrichtendienstlicher Tätigkeit und stellen auch die Gewaltenteilung insgesamt in Frage.

    Betroffen von diesen Eingriffen in Grundrechte sind potentiell alle Menschen. Es reicht schon, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Doch muss klar sein: manche wird es früher und härter treffen als andere – nämlich diejenigen, die bereits besonderes Ziel polizeilicher Eingriffe sind. Durch den im Polizeigesetz vorgesehen Ausbau von Strategischen Fahndungen werden von Rassismus betroffene Menschen noch weit mehr als jetzt von „racial profiling“-Kontrollen getroffen werden. Auch Wohnunglose, psychisch Kranke, politisch Aktive, Streikende, Fussballfans und viele weitere werden die Maßnahmen verstärkt zu spüren bekommen.

    2017 hatte Deutschland die niedrigste Kriminaltitätsrate seit einem Vierteljahrhundert. Trotzdem werden derzeit in mehreren Bundesländern die Polizeigesetze verschärft. Den Landesregierungen reichen vage Terrorängste und ein diffuses Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung als Rechtfertigung. Das ist der Weg in den Polizei- und Überwachungsstaat!

    Wir sagen deshalb – wie in vielen anderen Bundesländern auch:

    • NEIN zum neuen Polizeigesetz in NRW
    • NEIN zum massiven Eingriff in die Grundrechte von Millionen von Menschen und
    • NEIN zu massenhafter Überwachung unter dem Deckmäntelchen von Sicherheit und Ordnung!

    7. Juli 2018 | Düsseldorf
    Auftakt | 13:00 Uhr | DGB-Haus | Friedrich-Ebert-Straße 34-38
    Abschluss | 15:30 Uhr | Landtag

  • Den Angriff auf unsere Grundrechte und Freiheit abwehren!

    Aufruf zur landesweiten Demonstration am 8. Dezember 2018 in Düsseldorf

    8. Dezember 2018 | Düsseldorf | Landesweite Demonstration „Polizeigesetz NRW stoppen!“Die NRW-Landesregierung will noch in diesem Jahr eine umfassende Verschärfung des Polizeigesetzes durchsetzen. Damit plant sie einen massiven Angriff auf unser aller Grundrechte und Freiheiten: Die Überwachung von Handys und Laptops mit Staatstrojanern, Schleierfahndung und permanente Überwachung im öffentlichen Raum, Taser-Einsatz, Kontaktverbote, Hausarrest bis hin zu wochenlangem Einsperren ohne Rechtsbeistand – das alles soll die Polizei allein aufgrund von Vermutungen tun können. Es kann uns alle treffen, es reicht bereits aus, sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten. Diese tiefgreifende Erweiterung der polizeilichen Befugnisse hebelt grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien wie die Unschuldsvermutung, die Gewaltenteilung und das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten aus. Der bisherige breite Protest hat die Landesregierung unter Druck gesetzt und den Prozess verzögert. Doch die vorgelegten Änderungen sind nichts weiter als bloße Augenwischerei.

    Wir sagen deshalb – wie viele in anderen Bundesländern auch – NEIN zu massenhafter Überwachung unter dem Deckmantel von angeblicher Sicherheit und Ordnung und NEIN zum massiven Eingriff in die Grundrechte von Millionen Menschen! Wir werden das Polizeigesetz NRW stoppen!

    Dafür rufen wir ab sofort zu Aktionen in ganz NRW und zu einer landesweiten Demonstration in Düsseldorf am 08.12.2018 auf. Mit thematischen Blöcken von beispielsweise antirassistischen, feministischen, migrantischen Gruppen, Fußballfans und Menschen aus der Klimabewegung wollen wir dort auf die Breite der Betroffenheit aufmerksam machen. Wir wünschen uns, dass auf der Demo sichtbar wird, dass dieses Gesetz alle betrifft.

    Bereits in den Wochen vor der geplanten Verabschiedung des Gesetzes Mitte Dezember werden wir mit vielfältigen Aktionen lautstark gegen die Verschärfung protestieren, um unser aller Grundrechte und Freiheit zu verteidigen. Mach mit – stoppen wir gemeinsam das Polizeigesetz!

    Den Angriff auf unsere Grundrechte und Freiheit abwehren!
    Polizeigesetz NRW stoppen!

    8. Dezember 2018 | Düsseldorf | DGB-Haus | Friedrich-Ebert-Straße 34-38
    Auftakt | 13:00 Uhr | ab 12:00 Uhr Sammlungsphase
    #NoPolGNRW #PolGNRWStoppen