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Filmvorführung: Festival der Demokratie

Alerta - Die Antifa-Kneipe am 6. März 2019

6. März 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Filmvorführung: Festival der Demokratie“Am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Regierungsvertreter der EU und die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als „Festival der Demokratie“ an. Über 30.000 Polizisten waren in der Stadt um das Treffen zu schützen, 100.000 Menschen kamen, um dagegen zu demonstrieren.

In der Alerta – Die Antifa-Kneipe am 6. März 2019 zeigen wir Euch den Dokumentarfilm „Festival der Demokratie“.

Filmemacher Lars Kollros hat den G20-Gipfel mit der Kamera begleitet. In seiner Doku „Festival der Demokratie“ konzentriert er sich inchronologischer Sichtweise auf die Taktik und das Vorgehen der Polizei, welches zur Eskalation der Ereignisse führte – angefangen mit der Entscheidung, das Oberkommando dem umstrittenen Hartmut Dudde zu geben, über das Verbot der Camps und die Räumung jenes in Entenwerder, die aggressive Eskalation bei der „Welcome to Hell“-Demo und das Zaudern bei den Schanzenkrawallen bis hin zum zunehmend panischen, gewalttätigen Verhalten einzelner Polizisten nach den Schanzenkrawallen – resultierend aus einer Fehlplanung und Unterbesetzung, die eine totale Überforderung der Einsatzkräfte zur Folge hatte.

Im Anschluss wird es Raum für eine Diskussion geben.
Eine Kooperationsveranstaltung mit SJD - Die Falken KV Leverkusen.

6. März 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

 

Mobi-Vortrag zur antifaschistischen Demo am 9. Februar in Düsseldorf!

Alerta - Die Antifa-Kneipe am 6. Februar 2019

6. Februar 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gemeinsam zur antifaschistischen Demo am 9. Februar in Düsseldorf!“Unter dem Motto „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall! Gemeinsam auf die Straße gegen Rassismus und Neonazis!“ findet am 9. Februar 2019 eine antifaschistische Bündnisdemonstration in Düsseldorf statt, zu der auch wir als Antifaschistische Aktion LEVerkusen - [AALEV] aufrufen.

Hintergrund der Demonstration ist die zunehmende Präsenz gewalttätiger Gruppen aus dem rechten Hooligan-Milieu mit Anbindung an die organisierte extreme Rechte. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden rassistischen Klimas in Deutschland betätigen sich diese als völkische „Bürgerwehren“ und möchten dem „braven deutschen Bürger“ beim Vortragen von Protesten gegen eine angebliche „Messereinwanderung“ und „Ausländerkriminalität“ als „stabile Truppe“ zur Seite stehen.

Ebenso wie beispielsweise in Essen und Köln hat sich auch in Düsseldorf eine solche Truppe gebildet, die sich „Bruderschaft Deutschland“ nennt und schon mehrfach durch Stadtteil-Patrouillen und körperliche Angriffe in Erscheinung getreten ist, so beispielsweise bei den Angriffen auf Gegendemonstrant_innen während der „Patrioten NRW“-Demo am 17. November 2018 in Düsseldorf. Zugleich beteiligt sich die „Bruderschaft“ an der übelsten Hetze gegen Geflüchtete und versucht mit ihrem Auftreten Angsträume zu schaffen.

In der Alerta – Die Antifa-Kneipe am 6. Februar wird es sowohl Infos zur Düsseldorfer Demo als auch zur „Bruderschaft Deutschland“ geben.

Den Aufruf „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall!“ zur Demonstration am 9. Februar 2019 in Düsseldorf findet ihr hier.

6. Februar 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

 

Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall!

Gemeinsam am 9. Februar 2019 auf die Straße gegen Rassismus und Neonazis!

9. Februar 2019 | 13:00 Uhr | Gertrudisplatz | Düsseldorf-Eller

9. Februar 2019 | Düsseldorf-Eller | „Kein Platz für rechte Schläger in Düsseldorf-Eller und überall! “

Aufruf des „Bündnisses gegen Rechts für den 9. Februar 2019“

Die extreme Rechte in Düsseldorf ist aktiver geworden, organisiert sich neu und tritt zunehmend offen und auch gewalttätig auf.

Seit Mitte 2018 versucht die sogenannte „Bruderschaft Deutschland“, sich über Düsseldorf-Garath hinaus auch in Eller breit zu machen. In unregelmäßigen Abständen laufen bis zu 40 Mitglieder und Anhänger dieser Gruppe im Pulk durch den Stadtteil. Die „Bruderschaft“ versteht sich als eine Art selbst ernannte völkische Bürgerwehr, die mit ihren „Patrouillen“ angeblich für „Ruhe und Ordnung“ sorgen will. Tatsächlich ist sie aber ein gewalttätiger Zusammenschluss aus rechten Hooligans, altbekannten Neonazis und Stammtischhetzern.

Das zeigte sich erst vor kurzem wieder: Für den 17. November 2018 hatten die sogenannten „Patrioten NRW“ zu einer Demonstration am Landtag aufgerufen. Die allermeisten Teilnehmenden kamen wie erwartet aus dem extrem rechten Spektrum, darunter auch viele aus Düsseldorf. Schon kurz nach Beginn des Demonstrationszuges durchbrachen rechte Hooligans teilweise bewaffnet die Kette der Polizei und griffen Menschen an, die am Straßenrand mit Plakaten und Rufen gegen den rechten Aufmarsch protestierten. Ein aus den Reihen der Rechten auf die Protestierenden geworfenes Messer verfehlte nur knapp sein Ziel. Mehrere Menschen wurden bei dem Angriff der Schläger verletzt. Bei einem der Angreifer handelt es sich um den federführenden Kopf der „Bruderschaft Deutschland“: Ralf Nieland aus Eller griff eine Person von hinten an und schlug ihr mehrfach auf den Kopf, so dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste. Mindestens ein weiterer Täter, der einen anderen Gegendemonstranten zu Boden schlug, kommt ebenfalls aus den Reihen der „Bruderschaft“.

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Erinnern.Anklagen.Handeln

Politischer Spaziergang zum 18. Jahrestag des NSU-Anschlags in der Probsteigasse

19. Januar 2019 | 17:00 Uhr | Rudolfplatz | Köln

19. Januar 2019 | Köln | „Erinnern.Anklagen.Handeln“ | Politischer Spaziergang zum 18. Jahrestag des NSU-Anschlags in der ProbsteigasseAchtzehn Jahre ist es her, dass die nationalsozialistische Terrororganisation NSU in einem Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse einen Sprengstoffanschlag verübte. Die Tochter des deutsch-iranischen Geschäftsbesitzers wurde schwer verletzt und überlebte nur durch Glück. Dieser rassistisch motivierte Bombenanschlag am 19. Januar 2001 war der erste von zwei NSU-Anschlägen in Köln, der zweite traf 2004 die Keupstraße.

Nach der Selbstenttarnung des NSU 2011 und einem fünf Jahre dauernden Prozess vor dem Oberlandesgericht München wurde im vergangenen Sommer nun das Urteil gesprochen. Es war für viele Betroffene erneut ein Schlag ins Gesicht, denn der Prozess hat nicht die versprochene lückenlose Aufklärung gebracht. Die Helfer*innen an den Tatorten, der konkrete Tathergang und die staatlichen Verstrickungen sind weiterhin unaufgeklärt. Stattdessen hielt das Gericht an der These des “isolierten Tätertrios” fest – das darf nicht so stehen bleiben!

Gerade der Anschlag in der Probsteigasse zeigt, dass das NSU-Netzwerk von anderen Personen verstärkt und von den staatlichen Verfolgungsbehörden geschützt worden sein muss: Das kleine Geschäft in der unscheinbaren Straße konnten nur Ortsvertraute kennen. Das Phantombild des Bombenüberbringers hat keinerlei Ähnlichkeiten mit den männlichen Mitgliedern der NSU-Kerngruppe – sondern mit einem Kölner Neonazi, der für den Verfassungsschutz arbeitete und gegen den nie ermittelt wurde.

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2018 - Antifaschistischer Jahresrückblick

Alerta - Die Antifa-Kneipe am 2. Januar 2019

2. Januar 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „2018 - Antifaschistischer Jahresrückblick“Das Jahr 2018 ist gelaufen und es ist einiges passiert:

Neben einer immensen Zunahme an Klima-Protest Symphatisant*innen, der Spaltung der CSU-Wählerschaft in Landschaftsfreunde und Bazis und neuen Maßstäben an Kriminalisierung von Seenotretter*innen und staatlich subventionierter Gewalt gegen Geflüchtete im Mittelmeer wurde auch auf lokaler Ebene einiges in Bewegung gesetzt.

Und genau darüber möchten wir uns gemeinsam mit Euch in dieser Alerta – Die Antifa-Kneipe im entspannten Umfeld austauschen!

Wir freuen uns mit Euch im winterlichen Suppenambiente eine Revue über Sitzblockaden in Wiesdorf, die Großdemos gegen das neue Polizeigesetz oder das wundervolle Konzert von Esther Bejerano und der Microphone Ma a im KAW zu halten!

Herein zum revolutionären Jahresrückblick!

2. Januar 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen