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Was tun, wenn es brennt?

Alerta - Die Antifa-Kneipe:
Die Rote Hilfe stellt sich vor!

2. Oktober 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Was tun, wenn es brennt? Die Rote Hilfe stellt sich vor!“Die „Rote Hilfe e.V.“ – Was für ein Verein ist das? Worher kommen die ganzen Ortsgruppen? Warum will ihn Seehofer seit dem Sommer 2018 verbieten lassen? Was für eine Waffe ist die Solidarität – und was hat die Rote Hilfe damit zu tun? Wieso soll ich meine Aussage verweigern? Und vorallem: Was denn jetzt tun, wenn es brennt?

Um diese und weitere Fragen zu klären, haben wir für die kommende Alerta die Ortsgruppe Köln-Leverkusen des „Roten Hilfe e.V.“ eingeladen. Uns erwartet ein Überblick über die Geschichte und die Arbeit des Vereins.

Außerdem wird es Tipps zum Umgang mit Repressionen im Großen und Kleinen geben…

Es erwartet uns eine Handlungsempfehlung für den Fall, dass es mal brennt – gerade im Hinblick auf das im Winter 2018 durchgebrachte neue Polizeigesetz. Dadurch haben sich mit einer zeitgleichen Einschränkung der Privatssphäre und persönlichen Freiheitsrechten der Bürger*innen die Befugnisse der Polizei massiv verstärkt.

Was das für Aktivist*innen bisher bedeutet hat und was noch auf uns zu kommen könnte, diskutiert die OG Köln-Leverkusen mit uns.

Nach dem Vortrag gibt es noch Raum für Fragen und einen Erfahrungsaustausch.

Wir freuen uns auf Euch – Eure Alerta-Crew

2. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Working Class Support

Alerta - Die Antifa-Kneipe legt Hand an...

Pflanzen wuchern, Leitungen lecken, Farbe vergilbt,  Nägel lockern sich und Schilder verrutschen.

„Das ist ein Haus und macht nichts von alleine.“

4. September 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Working Class Support – Alerta - Die Antifa-Kneipe legt Hand an...“Unser örtliches AZ, das Kulturausbesserungswerk, bietet uns und vielen anderen seit Jahren einen Raum, um unabhängige Politik und Kultur zu machen. Dafür wollen wir uns bedanken. Und wie geht das besser, als mit Hammer und Besen?

Wir laden euch dieses Mal ein mit uns liegengebliebende (aber notwendige) Instandhaltungsarbeit zu machen. Packt also dieses Mal einfach ein paar Arbeitshandschuhe ein – kommt vorbei – und packt mit an. Viele Hände – schnelles Ende.

Danach und währenddessen ist bei einem Feierabendgetränk bestimmt auch Zeit und Luft für die eine der andere Diskussion.

Wir freuen uns auf Euch – Eure Alerta-Crew

4. September 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

 

Alerta - Die Antifa-Kneipe goes Sommerpause

7. August 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „goes Sommerpause @ »Sommer Sonne Antifa - Kultur- & Politik-Festival«“Alerta - Die Antifa-Kneipe am 7. August 2019 fällt aus

Die Alerta-Crew verabschiedet sich in die Sommerpause und setzt den Kneipentermin am 7. August 2019 aus.
Stattdessen werden wir uns in dieser zweiten August-Woche gemeinsam mit vielen anderen beim »Sommer Sonne Antifa - Kultur- & Politik-Festival« weiterbilden, vernetzen und  entspannen.

Wir freuen uns, wenn ihr mit uns dabei seid, wenn es heißt: Antifaschisisch campen!

7. August 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

 

Sommer Sonne Antifa!

Kultur- & Politik-Festival vom 8. bis 11. August 2019 im Rheinland

Gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen laden wir ein: Antifaschistisch campen!
8. bis 11. August 2019 | Rheinland | Sommer Sonne Antifa! | Kutur- & Politik-Festival

Rechtspopulisten ziehen in die europäischen Parlamente ein.
Es wird propagiert, dass der Kohleausstieg kommen soll – jedoch nicht wann.
Die zivile Seenotrettung wird weiter kriminalisiert, um Menschen an ihrer Flucht in ein besseres Leben zu hindern und ihren Tod billigend in Kauf zu nehmen.

Im Jahr 2019 sind dies genug und leider noch lange nicht alle Gründe, warum es wichtig ist, sich zu engagieren und auf die Straße zu gehen. Doch wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.

Ob solidarisch bei den Fridays-for-Future-Demos, beim Blockieren von Naziaufmärschen oder der Verhinderung einer weiteren Abschiebung in ein Kriegsgebiet: Uns eint, dass unsere bunte und vielfältige Bewegung sich als antifaschistisch und antikapitalistisch versteht.

Um gerade in dieser schnelllebigen Zeit eine Möglichkeit zu bieten, sich abseits vom stressigen Alltag kennenzulernen, auszutauschen und voneinander zu lernen, veranstalten wir dieses Jahr das Kultur- & Politik-Festival „Sommer, Sonne, Antifa!”.

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Kein Platz für braune Hetze!

Leverkusen bleibt Bunt!
Aufruf des Bündnis „Leverkusen Nazifrei“29. Juli 2019 | Leverkusen-Manfort | Kundgebung und Proteste gegenen den Aufmarsch von „Aufbruch Leverkusen“

Kundgebung des Bündnis „LEV ist Bunt“
Samstag, 29. Juni 2019
10:30 Uhr | Johanneskirche | Scharnhorststr. 40 | Leverkusen-Manfort

Am Samstag, den 29. Juni 2019 ruft der Anfang März gegründete, extrem rechte Verein „Aufbruch Leverkusen“ in Leverkusen-Manfort zu einem Protest-Marsch gegen den Bau des muslimischen Gemeindezentrums in der Poststraße auf. Mit ihrem Aufmarsch wollen sie ab 11:00 Uhr von der Kalkstraße zum Konrad-Adenauerplatz an der Bismarckstraße ziehen.

Bereits seit Anfang Mai 2019 wird durch den Verein um den Leverkusener Markus Beisicht in den sozialen Medien antimuslimische und rassistische Hetze mit der Mobilisierung gegen das geplante Gemeindezentrum an der Poststraße in Leverkusen-Manfort verbunden. Seit Anfang Juni werden nun weitergehend diffamierende Flyer verteilt, die mit rechter Stimmungsmache versuchen rassistische Ressentiments zu verbreiten und den Boden für den rassistischen Aufmarsch Ende Juni bereiten sollen.

Auch wenn der „Aufbruch Leverkusen“ versucht ähnlich wie sein Vorgängerprojekt »pro NRW« das Bild einer bürgerlichen Gruppierung zu geben, sprechen ihre vermeintlichen Inhalte und ihre Akteure eine andere Sprache. So soll unter anderem der in Deutschland lebende, niederländische PEGIDA-Aktivist und Waffenhändler Edwin Wagenveld sprechen. Wagenveld zeichnet sich als einer der Hauptorganisatoren von „PEGIDA“-Niederlande verantwortlich und ist unter anderem wegen unerlaubten Handels mit Schusswaffen und Körperverletzung verurteilt.

Bei der letzten von Markus Beisicht, damals noch als „pro NRW“-Vorsitzender, unterstützten Demonstration am 3. Oktober 2018 in Leverkusen-Wiesdorf trat beispielsweise der NPD-Landesvorsitzende und wegen Volksverhetzung vorbestrafte Claus Cremer als Redner und Moderator am Lautsprecher in Erscheinung.

Da scheint die Namesnähnlichkeit zu der Anfang der 2000er Jahre existierenden »Freien Kameradschaft Leverkusener Aufbruch« welche durch klare Bezüge zum Nationalsozialismus auffiel, fast schon bewusst gewählt zu sein.

Auch wenn sich der Verein mit einem neuen Namen bürgernah gibt, kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich weiterhin rassistischen Hetze und Menschenverachtung hinter diesem Namen verbirgt.

Aber wir bieten dieser Hetze – auch unter einem neuem Namen – keinen Platz!
Stellen wir uns daher solidarisch und gemeinsam den extremen Rechten entgegen!

Wir rufen dazu auf, sich auf der Kundegebung von „LEV ist Bunt!“ um 10:30 Uhr an der Johanneskirche in der Scharnhorststraße 40 zu treffen und von dort aus gemeinsam den Rechten entgegenzutreten!
Bringt Krachmachinstrumente mit – seid kreativ – bleibt in Bewegung!
Wir sehen uns auf der Straße!

Kundgebung des Bündnis „LEV ist Bunt“
Samstag, 29. Juni 2019
10:30 Uhr | Johanneskirche | Scharnhorststr. 40 | Leverkusen-Manfort