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Pressemitteilung: Antisemitische Schmierereien auf Gedenkstein am Platz der Synagoge

26. August 2020 | Leverkusen-Opladen | Antisemitische Schmierereien auf dem Gedenkstein am Platz der SynagogeAm Vormittag des 26. August 2020 wurden auf dem Gedenkstein am Platz der Synagoge in Leverkusen-Opladen antisemitische Schmierereien bemerkt.

In den Morgenstunden des 26. August 2020 bemerkten Leverkusener Bürger*innen die mutwillige Zerstörung der Gedenktafel am städtischen Mahnmal auf dem Platz der Synagoge an der Ecke Altstadt-/Lessingstraße in Leverkusen Opladen. Auf der Tafel des Gedenksteins in Erinnerung an die Zerstörung der Opladener Synagoge während der Novemberpogrome 1938 wurde in großen, silbernen Lettern die Worte „TOT GUT“ aufgesprüht und damit die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus verhöhnt.

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Pressemitteilung: Neonazis gründen „Stützpunkt Rheinland“ in Leverkusen

Die extrem rechte Partei „Der III. Weg“ gründete am Samstag, den 16.03.2019, ihren „Stützpunkt Rheinland“ im Schützenhaus Fettehenne in Leverkusen.

Nachdem bereits am frühen Nachmittag des vergangenen Samstag, 16.03.2019, in Mettmann ca. 60 Anhänger der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ unter „Ausländerraus“-Parolen trommelnd durch die Straßen marschierten, versammelten sie sich im Anschluss im Schützenhaus Fettehenne im Höfer Weg 30 in Leverkusen-Steinbüchel.

Hier gründeten die Neonazis den neuen „Stützpunkt Rheinland“, der den Großraum Köln/Düsseldorf erschließen soll. Damit will die Partei, die am 26. Mai 2019 zum ersten Mal bundesweit zur Europawahl antreten will, ihre Aktivitäten auch in NRW ausweiten.

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Pressemitteilung: Extrem rechter Verein aus Leverkusen plant Fest mit europaweiter Beteiligung im Schloss Morsbroich

Der extrem rechte Verein Publicatio e.V. will am Freitag, den 14. Juli 2017 u.a. gemeinsam mit Vertretern der Identitären Bewegung (IB) aus Österreich und der Plattform Kontrakultur Halle ein Fest im Leverkusener Schloss Morsbroich feiern.

Der Verein Publicatio e.V. aus Leverkusen trat bislang nur durch die seit August 2016 betriebene Online-Plattform „Arcadi“ in Erscheinung. Das Online-Angebot wird in der Selbstdarstellung als „das neue Magazin der Jungeuropäer“ bezeichnet. Es zeigt mal mehr und mal weniger eindeutig, um was für ein Europa es den Macher*innen um den Leverkusener Yannik Noé, ebenfalls Sprecher und Vorsitzender des Kreisverbandes Leverkusen der „Alternative für Deutschland“ (AfD), geht . So kommen unter anderem Gast-Autoren der neofaschistischen „Casa Pound“-Bewegung (1) aus Italien zu Wort. „Arcadi“ steht damit für die Verbreitung extrem rechter Ideologien, will aber auch die internationale Vernetzung der extremen Rechten vorantreiben.

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