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Sommer, Sonne, Antifa! Kultur- & Politik-Festival 2022

Solidarisch in eine bessere Welt!

28. - 30. Juli 2022 | NRW | Sommer, Sonne, Antifa! Kultur- & Politik-Festival 2022 | Solidarisch in eine bessere Welt!Letztes Jahr fand das Antifa Festival in NRW zum ersten Mal während der Pandemie statt. Seitdem haben wir uns mit Corona arrangiert und können mittlerweile mehr oder weniger gut mit der Pandemie umgehen. Corona hat nicht nur eine gesundheitliche Bedrohung geschaffen, sondern auch neue politische Herausforderungen mit sich gebracht:

  • Rechte und esoterische Impfgegner:innen stellen antifaschistische Kämpfe immer wieder auf die Probe.
  • Die Maßnahmen gegen Corona stellen uns vor grundlegende Fragen: Wie viel Kontrolle ist nötig/angemessen? Wie kann das Gesundheitssystem neu gestaltet werden? Wie gehen wir mit den sozialen Folgen der Pandemie um? Alle diese Fragen sind für uns schwer zu beantworten.
  • Staatliches Handeln in Form stärkerer Repression und neue Gesetze (Polizeigesetze und Versammlungsgesetz NRW) stellen Antifaschist:innen vor Probleme und führen aktuell immer häufiger zu Haftstrafen.
  • Und dass es neue regierende Parteien (SPD, Grüne und FDP) gibt, führt nicht dazu, dass tatsächlich progressive Positionen etwa in Bezug auf Klima, Gender und Feminismus oder die soziale Frage umgesetzt werden.

Von diesen Entwicklungen dürfen wir uns aber nicht einschüchtern lassen, sondern wir müssen Antworten auf diese Probleme und Herausforderungen finden und uns zusammen organisieren, um gemeinsam und solidarisch für eine emanzipatorische Gesellschaft zu kämpfen.

Das Antifa Festival in NRW - 28. bis 31. Juli 2022 in NRW - will daher einen Ort bieten, an dem wir uns als antifaschistische Bewegung treffen, austauschen und diskutieren können. Dabei wollen wir uns nicht nur antifaschistischen Themen und Bildung widmen, sondern darüber hinaus einen offen Raum für persönlichen Austausch und Vernetzung schaffen. Wir möchten dieses Jahr mehr Raum für Mitbestimmung und Mitverantwortung geben. Auch wollen wir uns - d.h. wir alle - mehr mit unserer Szene beschäftigen: Welche anderen progressiven, emanzipatorischen Kämpfe gibt es und wie können wir sie unterstützen? Wie können wir zugänglicher werden, um mehr Menschen in die antifaschistische Bewegung einzubeziehen?

Das Festival wird unter den dann aktuellen pandemischen wie rechtlichen Bedingungen stattfinden. Es wird Vernetzungsmöglichkeiten für FLINTA* geben, sowie den Raum, antifaschistische Gruppen besser kennenzulernen. Außerdem wird es neben inhaltlichen auch praktische Angebote und am Abend ein Kulturprogramm zum Kennenlernen untereinander geben.

Wir sehen uns auf dem Festival! Solidarisch in eine bessere Welt!

Tickets und weitere Infos unter: www.antifa.nrw/festival

Aufruf: Versammlungsgesetz NRW stoppen!

6. Mai 2021 | NRW | Dezentraler Aktionstag: Versammlungsgesetz NRW stoppen! Grundrechte erhalten!Grundrechte erhalten!

Den Angriff auf die Versammlungsfreiheit abwehren!

Während der pandemiebedingten Einschränkungen plant die schwarz-gelbe Landesregierung einen erheblichen Angriff auf unsere Versammlungsfreiheit. Bereits 2018 hat sie ihre „Sicherheitsagenda“ mit dem rigide in Grundrechte eingreifenden Polizeigesetz verabschiedet. Mit einem Landesversammlungsgesetz für Nordrhein-Westfalen will sie die bisher geltenden Regelungen des Bundesversammlungsgesetzes ersetzen und dabei massiv in unsere Freiheiten eingreifen. Der Entwurf der Landesregierung ist durch und durch autoritär gestrickt: Anstatt polizeiliche Eingriffe strikter Kontrolle zu unterstellen,um damit (rassistische) Polizeigewalt, Einschüchterung und Überwachung zu unterbinden, verkehrt er die zentrale Bedeutung der Versammlungsfreiheit für eine demokratische Gesellschaft ins Gegenteil und muss daher unbedingt gestoppt werden!

Die Versammlungsfreiheit zählt in der parlamentarischen Demokratie zu den zentralen Grundrechten, weil sie es Bürger:innen ermöglicht, ihre Anliegen auf die Straße zu tragen und Missstände anzuprangern. Demokratie braucht lebendige Versammlungen – die Landesregierung plant mit ihrem Gesetzesentwurf einen Angriff auf die Zivilgesellschaft.

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Die Proteste gegen die Corona-Beschränkungen

INPUT – Antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf:2. Juli 2020 | Düsseldorf | INPUT – Antifaschistischer Themenabend: Die Proteste gegen die Corona-Beschränkungen

Referent: Lucius Teidelbaum (Freier Journalist).
- Dieses Mal NICHT am letzten Dienstag im Monat -

Bundesweit gibt es Proteste gegen die Corona-Beschränkungen des Bundes und der Länder. Die protestierenden Gruppen nennen sich „Querdenken“, „Corona-Rebellen“ oder „Nicht ohne uns“. Mitte Mai waren samstags zehntausende Menschen auf der Straße. Von Anfang an beteiligten sich auch extreme Rechte an diesen Demonstrationen, zum Teil organisierten sie diese sogar. Doch auch die nicht von Rechten organisierten Demonstrationen wiesen reaktionäre und rechte Inhalte auf. Zu diesen zählen besonders verschwörungsideologische Krisenerzählungen und zweifelhafte Alternativmedizin-Theorien.
Der Vortrag (mit anschließender Diskussion) von Lucius Teidelbaum beschäftigt sich mit den Inhalten, Motiven, Akteur*innen und der daraus resultierenden Gefahr.

Veranstalter*innen: Antifaschistischer Arbeitskreis an der HSD, AG INPUT und Antirassistisches Bildungsforum Rheinland (ABR), in Kooperation mit SJD – Die Falken Düsseldorf und dem zakk.

Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung outdoor statt. Bitte beachtet auch die Hinweise bzgl. der zakk-Einlassregelung bedingt durch Covid19.

2. Juli 2020 | 19:30 Uhr | zakk Düsseldorf | Fichtenstr. 40 | 40233

Weitere Informationen gibt's bei INPUT – Antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf

Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

Erinnern heißt Handeln!

Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang durch Leverkusen-Opladen

8. Mai 2020 | Leverkusen | Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang durch Leverkusen-Opladen: „Erinnern heißt Handeln!“Am 08. Mai 2020 jährt sich die Befreiung vom National-sozialismus zum 75. Mal.

Auch in Leverkusen kam es zu zahlreichen Verbrechen. In einem Stadt(teil)spaziergang wollen wir uns die Orte des Verbrechens der NS–Zeit ansehen und den Opfern gedenken. Wir werden uns auch Orten des Widerstandes nähern, um etwas über die Geschichte Leverkusen-Opladens zu lernen.

Wir dürfen und wollen die grausamen Verbrechen, die aus Antisemitismus, Antiziganismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit geschahen, nicht vergessen.

Um euch trotz dieser schwierigen Zeiten diesen Spaziergang möglich zu machen, haben wir für euch die Infopunkte markiert und die Informationen als Sprachnachricht aufgenommen. So könnt ihr immer und zu jeder Zeit den Spaziergang begehen.

Packt euch ein Smartphone und Kopfhörer ein und macht den antifaschistischen Stadtspaziergang in Opladen – Leverkusen. Zugegeben die Route ist vielleicht nicht die schönste, aber dafür warten Informationen über den Widerstand und die Verfolgung in der NS-Zeit in Opladen auf euch, die den Blick auf die bekannten Straßen verändern.

Über folgenden Link kommt ihr zu einer Dropbox, dort findet ihr alle Audiodateien für den Stadtspaziergang.
https://www.dropbox.com/sh/s91xx99qjnddz8t/AABiBDbYJPodrJ2CDCHxhF0-a?dl=0

Ihr könnt entweder der Route von unten folgen oder ihr bewegt euch auf anderen Wegen zu den einzelnen Stationen, gerade die Stationen am Kultuarusbesserungswerk und am Kesselhaus müssen sich nicht Ortsspezifisch angehört werden.

Auch in diesen Zeiten heißt es: Erinnern heißt Handeln!
Auf zum antifaschistischen Stadtspaziergang.

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Im Inneren Kreiss

Alerta - Die Antifa-Kneipe:
Filmvorführung: Im Inneren Kreis

5. Februar 2020 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: Filmvorfühung „Im Inneren Kreis“Kennst du deine Freundin wirklich oder kennt sie nur dich?

Was Bespitzelung und Überwachung mit Betroffenen machen kann, zeigt der Dokumentarfilm „Im Inneren Kreis“ von Claudia Morar und Hannes Obens.

Ist die Polizei außer Rand und Band oder sind verdeckte Ermittlungen ein notwendiges Übel?
Wie frei ist man, wenn es keinen Raum für Vertrauliches gibt?
Wann ist Demokratie durch Überwachung gefährdet?
Darf der Staat in die Privat- und Intimsphäre von Menschen eindringen?

Jahrelang forschte die Verdeckte Ermittlerin Iris P. Menschen aus der linken Szene in Hamburg aus. Sie baute Freundschaften auf und nutzte sogar intime Beziehungen, um an Informationen zu gelangen. 2014 wurde sie medien-wirksam enttarnt, die Idee zum Dokumentarfilm entstand. Während der Dreharbeiten flogen zwei weitere Undercover-Polizistinnen in Hamburg auf.

Der Dokumentarfilm rollt Fälle in Hamburg und Heidelberg auf und lässt Betroffene und Verantwortliche zu Wort kommen: Auf der einen Seite Überwachte aus der linken Szene und Studierende, auf der anderen Seite Vertreter des Staates. Im Inneren Kreis zeigt, wie sich verdeckte Ermittlungen auf Menschen auswirken und fragt nach dem Preis von Überwachung für die gesamte Gesellschaft.

Nach dem Film gibt es noch Raum für Fragen, Austausch und Diskussion.

Wir freuen uns auf Euch – Eure Alerta-Crew

5. Februar 2020 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

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