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Ziviler Ungehorsam

1. März 2017 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Ziviler Ungehorsam – Mittel und Wege der politischen Zeichensetzung – Vortrag mit anschließender Diskussion“Vortrag über Mittel und Wege der politischen Zeichensetzung

Sitzblockaden, Straßenbarrikaden und Schottern – für viele der Inbegriff des zivilen Ungehorsams, jedoch lediglich eine handvoll möglicher Aktionsformen.

Ziviler Ungehorsam ist mehr als nur das reine Verhindern staatlichen Durchsetzungsvermögens, vielmehr möchte er der breiten Masse aufzeigen das hier etwas schief läuft.

Wichtig ist es also die mediale Aufmerksamkeit möglichst kreativ als Mittel zum Zweck auf sich zu ziehen.
Wieso z.B. hunderte Menschen Gräber auf der Bundestagswiese ausheben können ohne von der Staatsmacht daran gehindert zu werden, oder weshalb die meisten Bereitschaftspolizisten eine Abneigung gegen Clown’s haben, möchten wir Euch im Dialog erläutern.

1. März 2017 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Extrem rechte Wahlparteien und ihr Umfeld in NRW

1. Februar 2017 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Extrem rechte Wahlparteien und ihr Umfeld in NRW – Vortrag mit anschließender Diskussion“Vortrag mit anschließender Diskussion

Obwohl sie aktuell im Schatten der AfD stehen, sind derzeit weniger erfolgreiche Rechtsaußenparteien wie „pro NRW“, „Die Republikaner“, „NPD“, „Die Rechte“ und andere in diversen NRW-Städten natürlich weiterhin aktiv.

Wie handlungsfähig sind diese Parteien und was unterscheidet sie voneinander? In welchen NRW-Kommunen sind sie überhaupt und in welcher Form aktiv? Welches Umfeld haben sie und wie ist ihr Verhältnis zu rassistischen Rechtsaußenbewegungen – wie beispielsweise PEGIDA und HoGeSa – und zur AfD?

Der Vortrag wird einen Überblick über die Entwicklung in NRW geben und hierbei auch lokale Beispiele benennen.

Eine Informations- und Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit dem Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

1. Februar 2017 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Offener Brief bezüglich erneuter AFD-Veranstaltung in Leverkusen


Offener Brief an
die KulturStadtLev,
die Stadtverwaltung Leverkusen,
die Parteien,
das Bündnis Weiter Leverkusen – Kultur für eine lebenswerte Stadt,
und die Medien,

Erneut stellt die Stadt Leverkusen rechtsgerichteten Parteien – in diesem Fall der „AFD - Alternative für Deutschland“ - die „gute Stube“ der Stadt zur Verfügung.

Nachdem am 13.10.2016 Leverkusen schon einmal Gastgeber für Beatrix von Storch im Gartensaal unseres Schloss Morsbroich war, soll nun am 09. Dezember 2016  Marcus Pretzell zu einer Podiumsdiskussion kommen.

Pretzell äußerte bereits im Oktober 2015 im Saal Norhausen in Leverkusen Rheindorf, dass man mit Schusswaffen an den Grenzen durchaus signalisiern könne, dass es hier nicht weitergeht. Zur Flüchtlingsfrage und Menschlichkeit dieser Partei spricht dies eine ganz eigene und deutliche Sprache. Jetzt wird erneut die „gute Stube“ im Schloss Morsbroich bereitgestellt, um der rassistischen Hetze einen Raum zu bieten?!

Dabei entkam das Schloss gerade erst seiner Schließung, da sich viele Leverkusener Bürger_innen u.a. mit der Kampagne „Weiter Lev – Kultur für eine lebenswerte Stadt“ erfolgreich für seinen Erhalt eingesetzt
haben. Nun bleibt das Schloss offen und wird zur Verbreitung rechtspopulistischer Thesen genutzt?!

An einem Ort, wo fortschrittliche Kunst eine Heimat fand, um gegen die geistige Leere des Dritten Reichs anzugehen, darf denen, die rückwärts gewandtem Ungeist wieder das Wort reden, keine Plattform geboten werden. Mit der Vermietung der Räumlichkeiten für solche Veranstaltungen verhöhnt die KulturStadtLev, als „Eigentümerin“ des Schlosses, das bürgerschaftliche Engagement, das sich für seinen Erhalt eingesetzt hat.

Stadtrat und Verwaltung sind in der Pflicht, Vermietungsmodalitäten für alle städtischen Räumlichkeiten zu beschließen, die grundsätzlich eine Beleidigung und Diskriminierung von Menschen aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, des Berufsstands, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität untersagt.

Ja! Leverkusen – weiter staunen, lachen, lesen, tanzen, musizieren, malen, …
und am Freitag, den 09. Dezember 2016 von 19.00 bis 19.45 Uhr laden wir alle ein, am Schloss Morsbroich kundzutun:
Leverkusen – weiter nazifrei!

4. Dezemeber 2016,  „Leverkusen Nazifrei – Bündnis gegen Rechts“
Ein Bündnis von Leverkusener Gruppen, Jugendverbänden, Parteien und Einzelpersonen.
www.leverkusen-nazifrei.com

Was ist eigentlich Sexismus?

4. Januar 2017 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Was ist eigentlich Sexismus? – Grundlagen-Vortrag mit anschließender Diskussion“Grundlagen-Vortrag mit anschließender Diskussion

Von Jennifer Rostocks neuem Video über den “Fall Gina Lisa” zu den Kämpfen polnischer Frauen gegen ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen bis hin zur “Nein heißt Nein”-Diskussion und #aufschrei-Kampagne: Sexismus ist genauso aktuell wie (queer)feministisches Engagement und Empowerment.

Die Veranstaltung ist für Einsteiger*innen ins Thema gedacht und stellt grundsätzliche Fragen wie zum Beispiel:
Wann verhält sich wer sexistisch? Was bedeutet queer? Unterstriche, Sternchen, LGBTQ – was soll das alles? Können auch Männer feministisch sein?

4. Januar 2017 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Antifaschistisches Gedenken an die Reichpogromnacht

Erinnern heißt Handeln!

In Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht haben wir auch in diesem Jahr mit unterschiedlichen Veranstaltungen die Erinnerungder Verbrechen Nazi-Deutschlands wach gehalten und gegen das Vergessen eingetreten. So las am 4. November 2016 Esther Bejarano aus ihrem Buch „Erinnerungen Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts“ vor. Im Anschluss an die Lesung gab sie mit ihrem Sohn Joram und der Kölner Microphone Mafia ein Konzert.

Am 9. November selbst, dem 78. Jahrestag der Reichspogromnacht, beteiligten wir uns an der städtischen Gedenkveranstaltung am Platz der Synagoge in Leverkusen-Opladen.

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